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Stromversorgung 12 V und Steckerbelegung 7-/13-polig
Ein Danke an Frank C. für die Zusammenstellung zum Teil aus unseren Forumsbeiträgen
Anmerkungen, Erweiterungen und Berichtigungen sind ausdrücklich erwünscht! Sendet diese bitte an webmaster@suleica-orion-club.de
Die Stromversorgung erfolgt über die Anhängersteckdose am Zugfahrzeug. Diese Anschlüsse sind genormt. An den Suleica’ s (wie auch an anderen alten Anhängern) wurden 7-polige Stecker/Kabel verwendet. Neue Zugfahrzeuge sind 13-polig ausgelegt, deshalb wird ein Adapter benötigt. An dieser Stelle jedoch die Beschreibung der 7-pol. Anlage. Bei geöffnetem Stecker ist auf der Innenseite des Anschlussstückes (schwarzes Kunststoffteil mit Messinghülsen) eine Beschriftung. Dieses Anschlussstück hat eine „Verdrehsicherung“ (beim Zusammenbau des Steckers beachten). Ebenfalls ist auf die „Zugentlastung“ des Kabels am Ende des Steckers zu achten.
In der Regel wurde das Kabel am Zugrohr des Anhängers oder auch durch Dieses bis zum hinteren linken oder mittleren Bettkasten durchgezogen. Hier befindet sich dann die Verteilung. Alle Masseanschlüsse müssen mit dem Anschluss „31“ des Anhängerkabels verbunden sein, da es (auch nicht über das Zugrohr) keine andere, vernünftige Verbindung zum Zugfahrzeug gibt. Die Nummernschildleuchte sollte über Kreuz – geschaltet werden, wenn ein einzeiliges Kennzeichen, mit 2 getrennten Nummernschildleuchten vorhanden ist. In diesem Falle, 58L auf linkes Schlusslicht und rechte Nummernschildleuchte, 58R auf rechtes Schlusslicht und linke Nummernschildleuchte legen. Meines Wissens gibt es aber auch Suleica’ s die ein zweizeiliges Nummernschild haben (ähnlich Orion). Hier ist die über Kreuz – Schaltung nicht möglich, da die Nummernschildleuchte nur einen + Anschluss (für 2 Birnchen) hat. Bei diesen Fahrzeugen sollte der Anschluss 58R für die Nummernschildleuchte genutzt werden. Dies hat den Vorteil, das bei Ausfall der linken Schlussleuchte (Birnchen oder Sicherung) immer noch das Kennzeichen beleuchtet wird und so für den Hintermann ein vorausfahrendes Motorrad entfällt. Die Stromversorgung über die Klemme 54g birgt Gefahren. Bei einem Anschluss auf Dauerstrom (54g auf 30) entlädt alles, was im Suleica gerade eingeschaltet ist, die Starterbatterie am Zugfahrzeug. Bei einem Anschluss über Zündung (54g auf 15) habe ich nur Strom wenn die Zündung eingeschaltet ist. Dies ist zwar auf der einen Seite sicherer aber ansonsten nicht zu empfehlen, weil der Schlüssel im Zündschloss bleiben muss. Mit einer eigenen Batterie im Suleica wäre man am unabhängigsten. Dann hätte man auch im abgehängten Zustand Licht und fließendes Wasser und während der Fahrt würde die Batterie auch wieder geladen (Lima-Leistung beachten). An dem 54g Anschluss wurde „Werksseitig“ auch häufig der Kühlschrank angeschlossen. Bei einem Stromverbrauch von durchschnittlich 10A = 120 W halte ich dies für sehr riskant. Ich würde hier im Zugfahrzeug ein Relais einbauen, mit dem die Klemme 54g Lima-abhängig gesteuert wird. Dann bleibt nur noch der relativ geringe Kabelquerschnitt des 7 pol. Kabels als Nachteil bestehen. Mit einer Umrüstung auf 13 pol. Anlage ließe sich auch dieser Nachteil beseitigen.
Weitere Zusammenfassungen:
7-poliger Stecker
ISO 1724, Normal-Steckverbinder Typ N
13-poliger Stecker "System Jaeger ISO 11446"
13-poliger Stecker "WeSt"
13-poliger Stecker "Multicon", Kompatibel auch mit 7 poligem Stecker
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